Workout Zuhause oder im Fitnessstudio?

Workout Zuhause oder im Fitnessstudio?

Wer mit regelmäßigem Fitnesstraining anfangen möchte, stellt sich häufig die Frage, wo sich die geplanten Workouts am besten durchführen lassen. Lieber in ein ordentlich ausgestattetes Home-Gym investieren oder doch besser beim Fitnessstudio anmelden? Wir zeigen Dir, worauf es wirklich beim Home- oder Gym-Workout ankommt!

Pro & Cons für das Training in den eigenen vier Wänden

Eines vorweg: Wer seinen Körper "nur" etwas in Form bringen möchte, kann von einem Training in den eigenen vier Wänden definitiv profitieren. Sportarten wie z.B. Yoga erfordern meist nur eine gute Matte. In Kombination mit Bauch-, Bein- und Po-Übungen sowie kleinen Hanteln, bringen diese Deinen Körper auf Vordermann. Betrachte es so: Du hast Deinen eigenen Workout-Bereich beispielsweise im Wohnzimmer und kannst trainieren wann immer Du willst. Und anstelle des (Personal) Trainers helfen Übungsvideos auf YouTube und Co können bei der Trainingsgestaltung. 

Darauf solltest Du achten: 

  • Achten beim Sporteln auf jeden Fall  auf eine gute Luftqualität im Raum und halten das "Fitnesszimmer" sauber. So kannst Du eine klare Grenze zwischen "Wohn- und Sportbereich" in Deinem Eigenheim halten.
  • Verschaffe Dir ausreichend Platz – dafür muss man ab und zu auch Möbel verschieben. Sieh es als Teil Deines Training Trainings! Vorsicht vor Tischkanten und Co: Das kann schnell ins Auge gehen.
  • Obwohl es in den eigenen vier Wänden egal ist, in welchem Outfit Du trainierst, solltest Du unbedingt Sportkleidung tragen. Außerdem kann es von Vorteil  sein, sich bestimmte "Trainingszeiten" in der Woche einzuplanen. So bleibst Du fit und diszipliniert.
  • Verfolge Deine Ziele und schreibe in einem "Fitness-Tagebuch" Deine Erfolge auf, um beobachten zu können, ob das Training die gewünschten Resultate liefert und was geändert werden muss.

Das spricht gegen Sport im Eigenheim

  • Nicht alles ist möglich: Cardio-Einheiten oder Übungen mit schweren Gewichten lassen sich Zuhause nur eingeschränkt durchführen. Außer Du besitzt ein Laufband und eine Kraftstation mit Gewichten, doch in engen Wohnungen ist das meist nicht möglich. Hier hilft nur Joggen im Freien oder eine Outdoor-Station.
  • Die Frage der Motivation: Wer Zuhause sportelt, kämpft oft mit seinem inneren Schweinehund. Der Netflix-Abend auf der Couch wird dabei viel eher in Betracht gezogen als das Training auf der Yoga-Matte. Alleine zu trainieren, kann für die meisten Personen ein Problem sein. Oft macht das Workout mit Freunden oder in kleinen Gruppen wesentlich mehr Spaß.
  • Falsche Ausführung: Beim Trainieren im Eigenheim steigt auch die Verletzungsgefahr. Besonders Beginner können sich schnell Zerrungen oder Verstauchungen ohne professionelle Hilfe zuziehen.

Trainieren im Fitnessstudio: So funktioniert's!

Falls Du Dich  gegen das Home-Workout entscheidest, dann solltest Du mit dem Gedanken spielen, eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio abzuschließen. Doch auch hier gibt es einiges zu beachten, denn die Preise der jeweilen Muckibuden erstecken sich von monatlichen 20 bis 100 Euro aufwärts.

Stell Dir vorab folgende Frage: Brauchst Du eine professionelle Betreuung, einen Wellnessbereich Kursangebote oder reicht Dir ein einfaches Gym mit  Sportgeräten? Achtung: Die Laufzeit bei vielen Fitnessstudios umfasst häufig ein bis zwei Jahre.

Das solltest Du beachten: 

  • Angemessene Sportkleidung und gute Schuhe sind essenziell. Im Gegensatz zum Home-Workout sollte Du im Sportstudio nicht mit zerrissener schmutziger Kleidung antanzen. Investiere in bequeme Shirts und Hosen.
  • Stürze Dich nicht von sofort von "0 auf 100" ins Training, sondern bespreche mit einem Fitness-Coach Deine Ziele und erstelle gemeinsam einen Trainingsplan. Teste alle Geräte aus und lass Dir diese ausführlich erklären, um Fehler zu vermeiden!
  • Im Fitnessstudio bist Du nicht alleine und die anderen Mitglieder um Dich herum können Deine Motivation auf Training steigern. Vielleicht findest Du sogar neue Freunde im Gym und freust Dich dadurch noch mehr auf die nächste Trainingseinheit.
  • Apropos "umgeben von anderen Menschen": Nimm auf Deine Fitnesskollegen Rücksicht! Höre keine laute Musik beim Trainieren, "reserviere" keine Geräte, nur um Selfies zu machen und komme gar nicht erst auf die Idee, im Gym zu telefonieren.

Das spricht gegen das Sportstudio

  • Monatliche Ausgaben: Im Gegensatz zum Home-Workout hast Du bei einer Mitgliedschaft in der Muckibude monatliche Fixkosten. Diese Rechnung muss auch beglichen werden, wenn Du nicht zum Training antanzt.
  • Zeitliche Einschränkung: Viele Fitnessstudios haben zwar bis Mitternacht geöffnet, doch die Frage ist eher, wann Du eigentlich trainieren gehen willst: Vor der Arbeit oder danach? Probiere verschiedene Zeiten aus, um herauszufinden, ob Du Morgen- oder Abendsportler bist.
  • Motivation: Auch bei einer Mitgliedschaft im Fitnessstudio kann der innere Schweinehund schon mal aufjaulen. Im Gegensatz zum "häuslichen Gym" muss man für dieses Workout-Session seine Sporttasche packen und einen etwas längeren Weg zum Training auf sich nehmen. Das kann helfen: Verabrede Dich verbindlich mit Freunden, um gemeinsam im Gym zu sporteln. 

Hauptsache Bewegung!

Egal, welche Entscheidung Du triffst, am Ende zählt vor allem eines: Der Wille! Die Tatsache, dass Du regelmäßig Sport machen möchten, ist der erste Schritt zu Deinem Traumkörper. Idealerweise geht es hierbei nicht nur darum Gewicht zu verlieren und den Body zu shapen, sondern seinen Körper gesund und vital zu halten. Jeder hat andere Vorlieben, deswegen lohnt es sich allemal, beide Trainingsoptionen auszuprobieren.


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