Pflanzendrinks: Wofür eignet sich welcher | Plant based drinks: For what is which

Pflanzendrinks: Wofür eignet sich welcher | Plant based drinks: For what is which

Sei es aus Gründen des Geschmacks, der Gesundheit oder des Tier- und Klimaschutzes: Pflanzliche Drinks sind beliebter denn je. Doch wie schmeckt eigentlich welcher Drink und wofür lassen sich Hafer-, Mandeldrink & Co. jeweils am besten verwenden? 

In Drogerien und fast allen Supermärkten stehen sie mittlerweile selbstverständlich im Regal und in jedem guten Café hinter der Theke: pflanzliche Drinks – aus Soja, Kokos, Mandeln und anderen Getreide- oder Nusssorten.

So wie die angebotene Palette längst über Soja hinausgewachsen ist, so breit sind auch die Verwendungsmöglichkeiten: im Kaffee oder Müsli, für Smoothies oder Power Shakes, zum Kochen oder Backen – oder einfach nur pur und gut gekühlt als leckeres Getränk.

 

Woran erkennt man gute Pflanzendrinks?

Pflanzliche Drinks punkten mit vielen unschlagbaren Eigenschaften: Sie sind rein pflanzlich, frei von Laktose und je nach Sorte auch glutenfrei. Zudem sind sie besonders vielseitig und die Herstellung von Pflanzendrinks ist grundsätzlich klimafreundlicher als die von Milch. Doch nicht nur die Rohstoffe, sondern auch die Qualität der einzelnen Drinks unterscheidet sich zum Teil sehr stark.

Woran erkenne ich nun generell einen guten Pflanzendrink? Schon beim Einkauf können euch die folgenden drei Eigenschaften bei der Auswahl eures Pflanzendrinks helfen: Bio-Qualität, regionale Rohstoffe und kurze Zutatenlisten.

Achtet man beim Kauf auf das Bio-Siegel, geht man sicher, dass weder Gentechnik, noch bedenkliche Dünge- oder Pflanzenschutzmittel beim Anbau zum Einsatz kamen. Das freut nicht nur uns, sondern auch den Boden und die Bienen. Wer zudem auf regionale Rohstoffe achtet geht sicher, dass der Drink nicht um die halbe Welt gefahren ist und unterstützt zudem die heimische Landwirtschaft.

Mit dem Blick auf die Zutatenliste lassen sich Zusatzstoffe und zugesetzter Zucker schnell erkennen. Natürliche Drinks enthalten außer der Grundzutat und Wasser nichts weiter – nur einen kleinen Anteil Öl und vielleicht etwas Salz.

Die im Handel erhältlichen Pflanzendrinks unterscheiden sich alle leicht in Geschmack, Konsistenz, Farbe und – ganz wichtig für Kaffeeliebhaber – der Aufschäumbarkeit. Zusammen mit Berief stellen wir euch die beliebtesten Drinks vor und erklären welcher Drink für was am besten geeignet ist:

 

Der Sojadrink

Soja ist eine Kraft-Bohne mit viel Power für unseren Körper. Aber ihr schlägt auch harte Kritik entgegen. In der Tat ist es wichtig, auf die Herkunft aus Europa zu achten. Denn bei Sojabohnen aus Brasilien besteht die Gefahr, dass für den Anbau Regenwald abgeholzt wurde. Ein Blick auf die Produktinformationen bringt Sicherheit. Bei Berief stammt der Bio Soja ausschließlich aus Deutschland, Österreich und Frankreich – zudem wird der deutsche Bio Sojabohnenanbau gefördert.

Geschmack: Sojadrinks sind relativ neutral bis leicht süßlich, manchmal schmecken sie etwas nach Bohnen oder Nüssen. Es gibt sie in gesüßt und ungesüßt sowie mit Schoko- oder Vanille-Geschmack.

Farbe: Die Farbe ist weiß, in manchen Fällen leicht gelblich.

Konsistenz: Sojadrinks sind cremig und kommen der Konsistenz von Kuhmilch ziemlich nahe.

Aufschäumen: Generell lassen sich Sojadrinks aufgrund ihres Eiweißgehaltes sehr gut aufschäumen. Cremige Macchiatos können also leicht gezaubert werden.

Verwendungsmöglichkeiten: Sojadrinks gibt es im Vergleich zu anderen pflanzlichen Drinks nicht nur schon sehr lange, sie sind auch kleine Alleskönner: Der Sojadrink schmeckt nicht nur zu Müsli, Kaffee, Kakao oder Tee, sondern auch zu erfrischenden Smoothies. Durch das enthaltene Lecithin eignet er sich auch perfekt zum Kochen und Backen, denn dieser natürliche Inhaltsstoff sorgt für Festigung, mehr Volumen und knusprige Krusten.

 

Der Haferdrink

Hafer wächst in unserer Region. Wer also auf Rohstoffe aus Deutschland und Europa achtet, kann nicht nur von einer hohen Produktqualität ausgehen, sondern damit zusätzlich seinen CO2-Fußabdruck reduzieren. Das beliebte Getreide wird oft in Bio-Qualität angebaut: So ist es nicht durch Pestizide oder andere chemische Rückstände belastet. Bei Berief stammt der Bio Hafer ausschließlich aus Europa – Ein Großteil sogar aus Deutschland und hat Naturland Qualität. Für Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit gibt es zudem eine glutenfreie Variante.

Geschmack: Haferdrinks schmecken häufig etwas süßer. Sie können auch durch die fettreichen Körner eine leichte mild-getreidige Note haben, die dann beispielsweise die Röstaromen des Kaffees unterstützt. Die leichte Süße kommt bei der Herstellung des Drinks durch die Fermentation des Hafers – so entsteht die natürliche Süße.

Konsistenz: Von der Konsistenz her sind die Drinks Milch-ähnlich und cremig.

Aufschäumen: Wie gut sich Haferdrinks aufschäumen lassen, hängt von der Marke, Rezeptur und vom verwendeten Gerät ab. Generell muss etwas länger geschäumt werden, wobei es mit einem erwärmten Drink oft besser klappt. Für echte Schaum-Liebhaber gibt es allerdings Barista-Varianten, die sich dann perfekt für einen Latte Macchiato oder Cappuccino eignen und im Kaffeevollautomaten verwendet werden können. 

Verwendungsmöglichkeiten: Durch den leicht getreidigen Geschmack passt der Haferdrink gut zu Müsli und Porridge. Aber auch Pfannkuchen, Waffeln und andere Leckereien lassen sich mit ihm backen.  

 

Der Reisdrink

Ein Reisdrink ist optimal für Allergiker geeignet, denn er ist nicht nur frei von Lactose und Milcheiweiß, wie alle anderen pflanzlichen Drinks, sondern auch frei von Gluten. Zudem ist er ein schneller Energie-Lieferant. Im Sinne kurzer Transportwege stammt der von Berief verwendete Reis für Ihren Bio Reis Drink ausschließlich aus Italien.

Geschmack: Seine sanfte Süße bekommt der Drink durch die natürliche Fermentation – Getreidedrinks sind in der Regel süßer als Nussdrinks.

Farbe und Konsistenz: Reisdrinks sind im Vergleich dünnflüssiger und oft sehr weiß.

Aufschäumen: Zum Aufschäumen ist er nicht gut geeignet.

Verwendungsmöglichkeiten: Neben dem obligatorischen Einsatz im Müsli, lassen sich auch leckere Smoothie mit frischen Früchten mixen. Zu Kaffee schmeckt ein Reisdrink eher nicht. Wegen seines Geschmacks passt er aber auch bestens zu Süßspeisen aller Art – vom Grießbrei bis hin zum Zitronenkuchen.

 

Der Mandeldrink

Beim Kauf eines Mandeldrinks ist es wichtig darauf zu achten, dass die Mandeln aus Europa und nicht aus Kalifornien stammen. Die Region an der Westküste der USA leidet nämlich unter extremem Wassermangel, weshalb der Anbau dort aus Klima-Sicht abzulehnen ist.

Geschmack: Je nach Art der Röstung haben Mandeldrinks einen mal mehr, mal weniger intensiven mild-nussigen Geschmack, der an Marzipan erinnern kann. Seinen Kaffee damit zu verfeinern, kann also sogar den Sirup sparen.

Farbe: Die Farbe variiert je nach Mandelanteil zwischen einem hellen Creme-Ton bis Beige.

Konsistenz: Natürliche Mandeldrinks ohne Zusatzstoffe sind etwas flüssiger als Drinks mit zum Beispiel Verdickungsmitteln. In jedem Fall aber cremiger als Reisdrinks.

Aufschäumen: Natürlich hängt das Aufschäumverhalten wieder stark von den Zutaten des Drinks ab. Doch Nuss sei Dank – Mandeln bringen von Natur aus mehr Eiweiß mit sich als Getreidedrinks und lassen sich daher grundsätzlich gut aufschäumen. Der Bio Mandeldrink von Berief sogar richtig gut und das ohne Stabilisatoren. Einfach anwärmen, aufschäumen und leckeren Mandel Latte genießen.

Verwendungsmöglichkeiten: Mit dem richtigen Produkt eignet sich ein Mandeldrink perfekt zum Aufschäumen. Im morgendlichen Müsli, Porridge oder Smoothie schmeckt er genauso gut wie in leckeren Brot-, Kuchen- oder Puddingrezepten - Auch pur ein Genuss.

 

Der Dinkeldrink

Seit Jahrtausenden wird Dinkel in Europa angebaut – er zählt zum Urkorn. Auch in Deutschland war und ist der Anbau – auch der Bioanbau – verbreitet. So bietet sich hier die Chance, auf einen regionalen Rohstoff zu setzen – wie beim Bio Dinkeldrink von Berief. Denn für den wird nur deutscher Bio Dinkel in Naturland Qualität verwendet.

Geschmack: Durch die Fermentation bei der Herstellung haben Dinkeldrinks eine ganz natürliche leichte Süße, teilweise sogar einen vollmundigen Getreidegeschmack.

Aufschäumen: Dinkel weist einen hohen Anteil an Gluten auf, das auch als Kleber-Eiweiß bezeichnet wird. Es sorgt für ein fluffiges Volumen – doch wer festen Kaffeeschaum liebt, der sollte lieber zu Nuss- Soja- oder Barista Drinks greifen.

Verwendungsmöglichkeiten: Dinkeldrinks erfreuen sich pur großer Beliebtheit – aber auch in Müslis, Pfannkuchen und vor allem zum Backen. Ungesüßt sind sie eine hervorragende Zutat für herzhafte Gerichte.

 

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Be it for reasons of taste, health or animal and climate protection: herbal drinks are more popular than ever. But what does each drink taste like and what are oat, almond and other drinks best used for?

In drugstores and almost all supermarkets they are now a matter of course on the shelves and in every good café behind the counter: vegetable drinks - made from soy, coconut, almonds and other cereals or nuts.

Just as the range on offer has long outgrown soy, so too are the possible uses: in coffee or muesli, for smoothies or power shakes, for cooking or baking - or simply pure and well-chilled as a delicious drink.



How do you recognize good plant drinks?

Herbal drinks score points with many unbeatable properties: they are purely vegetable, free of lactose and, depending on the variety, also gluten-free. They are also particularly versatile and the production of plant drinks is generally more climate-friendly than that of milk. However, not only the raw materials but also the quality of the individual drinks sometimes differ greatly.

How do I generally recognize a good plant drink? The following three characteristics can already help you to choose your plant drink when you buy it: Organic quality, regional raw materials and short ingredient lists.

If you look for the organic seal when you buy, you can be sure that neither genetic engineering nor questionable fertilizers or pesticides were used during cultivation. This not only pleases us, but also the soil and the bees. Those who also pay attention to regional raw materials can be sure that the drink has not travelled halfway around the world and also support the local agriculture.

By looking at the list of ingredients, additives and added sugar can be quickly identified. Natural drinks contain nothing but the basic ingredient and water - just a small amount of oil and maybe some salt.

The commercially available plant drinks all differ slightly in taste, consistency, color and - very important for fragning lovers - foamability. Together with Berief, we introduce you to the most popular drinks and explain which drink is best suited for what:



The Soy Drink


Soya is a power bean with a lot of power for our body. But it is also subject to harsh criticism. In fact, it is important to pay attention to its European origin. After all, soybeans from Brazil run the risk of rainforest being cut down for cultivation. A glance at the product information brings safety. At Berief, organic soy comes exclusively from Germany, Austria and France - in addition, German organic soybean cultivation is promoted.

Taste: Soy drinks are relatively neutral to slightly sweet, sometimes they taste a little like beans or nuts. They are available in sweetened and unsweetened as well as with chocolate or vanilla flavor.

Color: The color is white, in some cases slightly yellowish.

Consistency: Soy drinks are creamy and come close to the consistency of cow's milk.

Foaming: In general, soy drinks can be foamed very well due to their protein content. Creamy macchiatos can therefore be easily conjured up.

Possible uses: Compared to other vegetable drinks, soy drinks have not only been around for a very long time, they are also little all-rounders: the soy drink tastes great not only with cereals, coffee, cocoa or tea, but also with refreshing smoothies. Thanks to the lecithin it contains, it is also perfect for cooking and baking, as this natural ingredient ensures firming, more volume and crispy crusts.



The Oat Drink


Oats grow in our region. So if you pay attention to raw materials from Germany and Europe, you can not only expect high product quality, but also reduce your CO2 footprint. The popular grain is often grown in organic quality: it is therefore not contaminated by pesticides or other chemical residues. At Berief, organic oats come exclusively from Europe - a large part even from Germany - and are of Naturland quality. For people with gluten intolerance there is also a gluten-free version.

Taste: Oat drinks often taste slightly sweeter. They can also have a light, mild-grainy note due to the fat-rich grains, which then supports the roasting aromas of the coffee, for example. The slight sweetness comes from the fermentation of the oats during the production of the drink - this is how the natural sweetness is created.

Consistency: In terms of consistency, the drinks are milk like and creamy.

Frothing: How well oat drinks can be frothed depends on the brand, recipe and the machine used. In general, foaming must be carried out a little longer, although it often works better with a warmed drink. However, for true foam lovers, there are barista variants that can be



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